Praxismanagement
21.02.2024

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Drehkreuz Arztpraxis ‚Äď wo stehen Sie?

Die Arztpraxis im Kreuzfeuer ‚Äď wo soll es hingehen?
Unsere Gesellschaft befindet sich im Wandel, in einem immer schnelleren Wandel. Neue Technologien verbreiten sich ungeahnt schnell. Fr√ľher unvorstellbare Krisen-Szenarios werden t√§gliche Realit√§t. Vielf√§ltige Ereignisse √ľberschlagen sich. Entscheidungstr√§ger an den Spitzen der Gesellschaft wirken immer h√§ufiger √ľberfordert.
Auch im Gesundheitswesen finden wir diese Entwicklung. Pandemie-Meldungen malen schreckliche Bilder. Korruptions- und Betrugsskandale gehen durch die Medien. Lebensgefährliche Hospitalkeime und dramatische Fehldiagnosen sind in aller Munde.
Wo soll es hingehen? Wem kann man noch trauen?


Das fragen sich Ihre Patienten ‚Äď aber das fragen sich auch immer mehr unserer Kollegen. Welche Antwort geben Sie sich selber? Welche Antwort geben Sie Ihren Patienten?? Die Arztpraxis steht immer mehr als Drehkreuz im Kreuzfeuer der Entwicklungen. Dieser Artikel aus "abacus" von Dr.med. Roman Machens, Lehrbeauftragter f√ľr Allgemeinmedizin an der Ludwig-Maximilian-Universit√§t M√ľnchen, liefert Ihnen Ans√§tze f√ľr eine Orientierung in dieser besonderen Zeit.
In Zeiten der Unsicherheit suchen die Menschen nach Orientierung. Wo sind die M√§chtigen, an die man sich anlehnen kann? Wo sind die Starken, hinter denen man sich verstecken kann? Als Arzt wissen Sie, wie schnell der Mensch auf archaische Verhaltensmuster regredieren kann. Auch wenn die Medien das uralte Bild vom Arzt als selbstlosem Helfer systematisch demontiert haben, bleibt die Sehnsucht der Patienten nach einem, der in der pers√∂nlichen Krise f√ľr sie da ist. Und unter den Zeichen von Finanzkrise, Staatsverschuldung und Milliardenl√∂chern h√§ufen sich nicht unerwartet pers√∂nliche Krisen sowohl in Form seelischer als auch in Form k√∂rperlicher Zusammenbr√ľche. Deutschland ‚Äď eine Gesellschaft kurz vor dem burn-out? Man k√∂nnte das manchmal glauben. Viele, viele Einzelpersonen wundern sich, woher immer wieder doch noch ihre Kraft zum Durchhalten kommt. Wenn m√§chtige und hochdotierte Politiker wegen banaler allt√§glicher Kr√§nkungen das Handtuch werfen, fehlt dem kleinen Mann das gro√üe Vorbild. Hilft der R√ľckgriff auf √ľberkommene Werte? Seit das Priestertum √§hnlich demontiert wird wie die √Ąrzteschaft, wird auch der Boden unter den christlichen Werten d√ľnner.
Die gro√üe und weithin untersch√§tzte Gefahr f√ľr den niedergelassenen Arzt ist tats√§chlich der burn-out. Das immer schnellere Strampeln im Hamsterrad aus zu teuren Praxiskrediten (die Alternativ-L√∂sung hei√üt umlaufgesichertes Freigeld), wachsender B√ľrokratie, sinkenden Verg√ľtungen und steigenden Anspr√ľchen der Patienten hat im Durchschnitt die Lebensqualit√§t aller √Ąrzte weit heruntergefahren. Die Hoffnung auf eine baldige Rente ist ein tr√ľgerischer Trost, wenn man sich die oft negierte, weit unterdurchschnittliche Lebenserwartung von √Ąrzten vor Augen h√§lt. Dazu kommt noch die √ľberdurchschnittliche Suizidrate‚Ķ Aufr√ľttelnde Fakten und Daten hierzu finden Sie im Internet auf www.Aerztegesundheit.de und im Forum www.Verletzte-Helfer.de.
Wie sollen kranke √Ąrzte eine kranke Gesellschaft retten? Hilft der Zusammenschlu√ü zu √Ąrztenetzen, zu Genossenschaften, der Abschlu√ü von Selektiv- und Integrationsvertr√§gen, die perfektionierte Organisation von Details im Sinne eines total quality management?
Bei so vielen und so großen Fragen kann die Antwort nur subjektiv ausfallen. Wollen Sie meine persönliche Antwort wissen?
Ja?? Danke f√ľr das Interesse!
Der Weg aus dem Chaos f√ľhrt zur√ľck zum Kern der Dinge, zum klaren Denken, zum Wesentlichen. Schaffen Sie einen geordneten Kosmos! Schaffen Sie ihn in sich als Person, in Ihrer Familie, in Ihrem Praxisteam, in den Praxisr√§umen. Ein solcher geordneter Kosmos ist klein, aber strahlungskr√§ftig. Er strahlt Harmonie in die unruhige Umgebung aus.
Ordnung im Inneren k√∂nnen Sie nur aufrecht erhalten durch ein klares und faires Verh√§ltnis von Geben und Nehmen. Unsere Gesellschaft und viele einzelne Menschen haben damit heute Probleme. F√ľr die Arztpraxis bedeutet das, da√ü Sie die Qualit√§t Ihrer Arbeit nicht von den Restriktionen der Politik oder der GKV abh√§ngig machen d√ľrfen. Es ist einfach falsch, Kassenpatienten schlecht zu behandeln, nur weil die Bezahlung so schlecht ist. Behandeln Sie jeden Patienten, wie Sie Ihren besten Freund behandeln w√ľrden ‚Äď und verlangen Sie das Honorar, das es Ihrem besten Freund wert w√§re. Oder geh√∂ren Sie zu den doch noch √ľber 50% aller niedergelassenen √Ąrzte, die in ihrer Praxis den Anteil der Selbstzahlerleistungen nicht ausbauen wollen und so etwas innerlich ablehnen? Dann machen Sie sich klar, da√ü die heutigen Probleme nicht mit den Methoden von gestern zu l√∂sen sind.
Meine pers√∂nliche und berufliche Erfahrung hat mir gezeigt, da√ü immer mehr Patienten genau das hier Empfohlene suchen. Sie lechzen nach Zuh√∂ren √ľber die klinischen Details hinaus, nach √Ąrzten, die sie als Person wahrnehmen und sp√ľren. Dabei d√ľrfen Sie Ecken und Kanten haben, das macht Sie nur noch glaubw√ľrdiger. Der gut informierte, gebildete Patient wundert sich, wenn Sie keine Selbstzahlerleistung anbieten.
Verbinden Sie Ihre Praxis mit √§hnlichen geordneten Strukturen. √Ąrztegenossenschaften m√ľssen und werden Auskunftssysteme √ľber zahlungsunwillige Patienten entwickeln (die COHEDeG hat es schon!), werden einen kompletten Markt√ľberblick √ľber Praxismaterialien entwickeln und eigene Gesundheitszentren bauen. Leider sind die meisten √Ąrztegenossenschaften noch nicht so weit entwickelt wie die COHED eG, aber das alles wird kommen.
Unterst√ľtzen Sie organische lebendige, kleinr√§umige Ordnung und meiden Sie chaotische Gro√üstrukturen. Somit kann ich weder zu disease management-Programmen (DMP √ľbersetze man mit Krankheitsverwaltungs-Programm) noch zu Hausarzt- oder Facharztvertr√§gen raten, wohl aber zu einem klaren Bekenntnis zur Service- und Selbstzahlermedizin. Wenn sich der Patient in Ihrer N√§he, in Ihrer Praxis wohl und geborgen f√ľhlt, dann haben Sie ein kleines St√ľck beruhigenden und gesunden Kosmos ins zunehmende allgemeine Chaos gebracht. Das Drehkreuz als ordnendes Zentrum! Das ist die zentrale Aufgabe des Arztes. Wegen vieler, vieler Details der praktischen Umsetzung melden Sie sich gleich an zu einem pers√∂nlichen Coaching!





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