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Stiftung Warentest wildert bei uns...

Unter dem Titel „Die Andere Medizin“ (€ 34 im Buchhandel) haben Krista Federspiel und Vera Herbst von der Stiftung Warentest ein neues Buch mit Testergebnissen zu „Alternativen Heilmethoden“ vorgelegt. Bereits im Jahr 1992 erschien zum ersten Mal ein Werk mit dem gleichen Titel von der Stiftung Warentest.
Von unserem Berlinkorrespondenten Wilfried Machens.


Diesmal wurden mehr als 50 komplementärmedizinische Verfahren nach evidenzbasierten Kriterien untersucht, die 374 Bewertungen ergaben, da diverse Heilverfahren verschiedene Anwendungen finden. Alle wissenschaftlich fundierten Studien, die bis zum 31. Januar 2005 weltweit veröffentlicht wurden, seien in dem Buch eingearbeitet.
Die Bewertung der Stiftung Warentest erfolgte nach folgenden Kriterien:
• „Geeignet“ sei ein Verfahren, dessen therapeutische Wirksamkeit oder diagnostischer Nut-zen für ein definiertes Anwendungsgebiet nachgewiesen ist und das zudem kein bekanntes oder nur ein geringes Risiko birgt.
• „Wenig geeignet“ sei ein Verfahren, bei dem es lediglich Hinweise auf eine therapeutische Wirksamkeit oder einen diagnostischen Nutzen gibt, selbst wenn das Risiko nur als gering eingeschätzt wird.
• „Nicht geeignet“ sei ein Verfahren, wenn die therapeutische Wirksamkeit oder der diagnostische Nutzen gering ist oder dessen Wirksamkeit oder diagnostischer Nutzen nicht nachgewiesen ist.
Von den getesteten komplementären Heilverfahren, erhielten 126 Verfahren, das sind ein Drittel, auf Grund sicherer und nachgewiesener positiver Effekte für die Gesundheit, die Bewertung „geeignet“. Die restlichen zwei Drittel teilen sich auf in „weniger geeignet“ und „nicht geeignet“.
Bei der Buchvorstellung
stellte Vera Herbst fest: „Eine Reihe von Verfahren sind erstaunlich schlecht untersucht.“ So wurde vielfach auf Grund einer aus der Sicht der Warentester nicht abschließend nachgewiesenen Wirksamkeit die Wertung „wenig geeignet“ und für alle anderen Anwendungen wegen fehlender Untersuchungen die Wertung „nicht geeignet“ vergeben. Gegen diese Bewertungsmethoden meldeten sich bereits bei der Präsentation des Buches in Berlin erste kritische Stimmen. Die Gegner argumentierten, es sei unredlich, das Testergebnis „nicht geeignet“ zu vergeben, wenn es dazu keine verwertbare Studie gibt.
Der grundsätzliche Unterschied zwischen den sonst von der Stiftung Warentest veröffentlichten Testergebnissen und der hier vorgelegten Bewertung der Wirksamkeit komplementärmedizinischer Verfahren ist der, daß bei Gegenständen des täglichen Gebrauchs (z.B. Elektrogeräten) die Stiftung eine größere Anzahl Geräte selbst oder durch Dritte nach der gleichen Methode prüft und bewertet. Bei den komplementärmedizinischen Verfahren sind jedoch unterschiedlichste Studien und Untersuchungen Dritter zugrunde gelegt worden. Und dort, wo es keine oder eine nicht geeignet erscheinende Studie gab, wurde die Bewertung „nicht geeignet“ ausgewiesen. Das geschah auch dann, wenn die vorliegenden empirischen Daten ein durchaus anderes, positives Ergebnis vermuten lassen.



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