Praxismanagement
22.10.2018

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Kardiologisches event-recording – neue Kompetenz für den Hausarzt!

Über lange Zeit war der technische Fortschritt in der Medizin leider so gepolt, daß er den Hausärzten schwer zugänglich war: Neue Geräte waren im Allgemeinen so teuer, daß auch die Fachärzte über die Anschaffungskosten stöhnen.

Für die Hausärzte war es regelmäßig so, daß besondere Qualifikationen für neue Techniken geschaffen oder gefordert wurden, die Sie als Hausarzt nicht mehr erwerben können, ohne Ihre Praxis zu ruinieren. Dazu kam dann meist ein Abrechnungsausschluß für den Hausarzt sowie die traurige Tatsache, daß Sie Ihr Budget ruckzuck überzogen haben, wenn Sie auch nur ein Minimum an Spezialitäten erbringen. Bei den K.O. - Leistungen lief es sowieso auf das K.O. für den Hausarzt hinaus. Achtung: Damit soll keinesfalls gesagt sein, daß unser System die Fachärzte gut behandle!!
Nun aber eine gute Nachricht: Der Trend zu kleinen, dezentralen mobilen Geräten unterstützt den Hausarzt bei der Betreuung seiner Patienten und beim Geldverdienen. Mit der EKG-Karte von Vitaphone können Sie ein EKG vom Patienten in Ihre Praxis gefaxt bekommen, während der irgendwo im Wald herumläuft! Vitaphone ist die Firma mit dem „Herz-Handy“. Diese EKG-Karte wiegt 37g und paßt mit ihren 9cm in jede Hosentasche. Sie geben sie dem Patienten für 3-4 Tage mit und er hält sie zum EKG-Schreiben einfach auf die Brust. Mit jedem Telefon kann er anschließend die EKG-Aufzeichnung (dreimal 30 sec können gespeichert werden) an die Vitaphone-Zentrale übermitteln, die Ihnen ein Fax oder eine eMail mit einem ordentlichen EKG schickt. Zu beachten: Sie können übers normale Telefon oder über ein Handy übertragen, allerdings funktioniert die "Akustikkoppelung" nicht bei allen Handys. Beim Handy können Sie auch die Infrarot-Schnittstelle aktivieren; der Abstand zur EKG-Karte soll bei der Übertragung mindestens 5 cm betragen!
Die Indikationen für dieses Telemetrie-EKG sind vielfältig. Vor allem die vielen Rhythmusstörungen, die sich im Langzeit-EKG nicht abbilden und dennoch gefährlich oder zumindest beunruhigend sind, sind eine häufige Indikation. Neben allen Indikationen des Langzeit-EKG denken Sie auch an:
· Therapiekontrolle nach Dosisänderungen bei Rhythmusstörungen
· Kontrolle von Herzschrittmacherfunktion
· Herzinfarktbehandlung
im häuslichen Milieu
· Begleitung neu aufgetretener kardialer Symptome in der Phase bis zur endgültigen Abklärung.
In jedem dieser Fälle kann sich der Hausarzt nun durch seine Rufbereitschaft profilieren. Während der Kardiologe am Wochenende typischerweise nicht erreichbar ist, besprechen Sie mit dem Patienten sein EKG telefonisch, daß Sie zuhause als eMail abgerufen haben. (Damit wird der PC Ihrer Kinder endlich zur Betriebsausgabe...). Das ist sehr beruhigend für jeden Herzpatienten und erzeugt eine belastbare Bindung und Verbindung.
Die Vitaphone – EKG-Karte ist erstaunlich billig: 199 € +MwSt. Die fortlaufenden Betriebskosten sind 14 € monatlich. Ein ökologischer und betriebswirtschaftlicher Wermutstropfen ist die Lebensdauer der eingeschweißten, nicht austauschbaren Lithiumbatterie von 5 Jahren; danach ist das kleine Gerät Sondermüll. Darüber ist in Zukunft sicher noch mal zu diskutieren! Aber zunächst können Sie – z.B. mit dem Infoblatt im Archiv dieser Homepage – Ihre Patienten informieren, was Sie Tolles machen. Die GOÄ bietet für Telemetrie-EKG die Ziffer 653, die zum 1.8fachen Satz mit freundlichen 26,55 € winkt. Der alte EBM kommt leider überhaupt nicht zum Tragen, weil die Leistung leider, leider aber auch überhaupt nicht „wirtschaftlich und notwendig“ im Sinne des Sozialgesetzbuches (SGB V). Die arme alte EBM-Ziffer 602 dürfen Sie ja nur abrechnen, wenn es keine billigere Therapie oder Diagnostik gibt. Telemetrie-EKG ist sehr gute Versorgung, also Note „1“, während das Sozialgesetzbuch (SGB V) Note „4“ - also ausreichend - verbindlich vorgibt! Traurigerweise müssen Sie also etwa 15 € vom Patienten verlangen, die dankbar und gerne gezahlt werden!
Am besten geben Sie gleich bei der Bestellung die Faxnummer(n) und die eMail an, an die die EKGs geschickt werden sollen. Ich persönlich werte tagsüber in der Praxis die Faxausdrucke aus und abends oder am Wochenende rufe ich bei Bedarf die eMails ab und werte die Ausdrucke aus, das geht wunderbar.




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